Trauringe

Der Austausch von Trauringen bei einer Eheschließung ist nicht erst mit der christlichen Tradition zu einem Ritual geworden, das für uns zu jeder Hochzeit gehört. Schon die alten Römer zeigten ihren Familienstand über einen Trauring am linken Ringfinger. Während in der Antike und in vielen Kulturkreisen auch noch Jahrhunderte später nur die Frau einen Ring zum Zeichen ihrer Ehe trug, ist es für uns längst alltäglich, dass beide Partner dieses Symbol Ihres lebenslangen Liebesversprechens an einem der Ringfinger tragen. Somit erhalten Sie bei trauringe-spezialist.de alle Trauringe paarweise, egal für welches Material und für welche Form Sie sich entscheiden.

Die Trauring Kollektionen

TRAURING-KOLLEKTION: VERLOBUNG

Mit dem Antrag beginnt alles und der passende Brillantring dazu ist heute nicht mehr wegzudenken....
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TRAURING-KOLLEKTION: Green Line

Im Herzen grün Gold gilt noch immer als Symbol der Unschuld, der Reinheit und des Wohlstands....
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TRAURING-KOLLEKTION: Elements – Palladium Gelbgold

Die vier Elemente sind das Vorbild für die Elements-Kollektion. Leidenschafltich entflammt wie das Feuer, verspielt...
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TRAURING-KOLLEKTION: Elements – Gold

Die vier Elemente sind das Vorbild für die Elements-Kollektion. Leidenschafltich entflammt wie das Feuer, verspielt...
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TRAURING-KOLLEKTION: UNIQUE

Mit dem Antrag beginnt alles und der passende Brillantring dazu ist heute nicht mehr wegzudenken. In...

TRAURING-KOLLEKTION: FINEST GLORY

Die Kollektionslinie Finest steht für exklusive Modelle, die in feinster Abstimmung von Legierung und Oberflächen designed...
Trauring Layers – Weißgold – 06406

TRAURING-KOLLEKTION: Layers

So vielschichtig wie die Liebe sind die neuen Modelle der Layers Kollektion. Ein Ring, der aus...

TRAURING-KOLLEKTION: MORE STONES

Ein Brillant steht für Beständigkeit und Ewigkeit, ebenso wie für Eleganz, denn kein anderer Edelstein...

Pur – Schnörkellos –

Diese Kollektion bietet formvollendete Ringe, die in ihrer puren Ausprägung wundervoll zur Geltung kommen und...
Trauring Modern Love – Weißgold – 00018

First – Modern Love –

Unbeschwert wie der Frühling, leicht wie die große Liebe – so präsentiert sich diese Rauschmayer-Kollektion. Die...

SERVICE

Servicleistungen von Stelter für Ihren Trauringkauf:

  • Trauringe mit kostenloser Gravur
  • Kostenloses Ringmaß für die Größe Ihrer Trauringe

Die Gravur

Es besteht die Möglichkeit die Ringe innen, außen oder seitlich gravieren zu lassen.

Innengravur

Für die Innengravur stehen Ihnen die Diamantgravur mit zwei verschiedenen Schriftarten und einer Auswahl an Sonderzeichen, die Lasergravur mit Standardschriftarten und SOnderzeichen oder die individuelle Lasergravur zur Verfügung.

Außengravur

Die Außengravur ist ausschließlich als Lasergravur möglich. Wir bieten die Standard-Lasergravur mit zwei verschiedenen Schriftarten und Sonderzeichen oder die individuelle Lasergravur an.

Individuelle Lasergravur

Bei der individuellen Lasergravur haben Sie die Möglichkeit, handschriftliche Texte, Zeichnungen, Fingerabdrücke oder weitere Schriftarten eingravieren zu lassen.

Fingerabdruck

Für die Gravur eines Fingerabdrucks brauchen wir die Vorlage auf weißem Papier mit schwarzer Stempelfarbe. Aus der Vorlage wird ein prägnanter Ausschnitt für die Gravur enttnommen. Je besser die Vorlage, desto besser ist auch das Ergebnis.

Änderungsmöglichkeiten für Ihre Trauringe

  • Legierungswechsel (z. B. Weißgoldring in Platin, Weißgoldring in   Palladium, etc.)
  • Farbwechsel (z. B. Gelbgoldring in Weißgold)
  • Mattierungswechsel (z. B. polierte Oberfläche wird zu einer matten Oberfläche)
  • Brillantveränderungen (Größe, Form sofern realisierbar)

Edelmetalle

Trauringe aus Gold

Ringe sind ein Symbol der Verbundenheit und Zusammengehörigkeit. Trauringe verkörpern ein Versprechen, dass ein Leben lang halten soll. Dem zukünftigen Ehepaar bieten wir eine große Auswahl an Materialien. Klassische Trauringe sind in der Regel aus Goldlegierungen gemacht. Dazu gehören Weißgold, Gelbgold oder Rotgold. Auch zweifarbige Trauringe aus Gold wie z.B. Trauringe in Gelb-Weiß und Rot-Weiß finden Sie in userem großen Sortiment.

Trauringe aus Palladium

Palladium kann als Newcomer unter den Trauring-Metallen bezeichnet werden. Der Vergleich zum Platin liegt nahe, denn bei Palladium handelt es sich um eines der sechs Edelmetalle der Platin-Gruppe. Beide Edelmetalle verfügen über ähnliche Eigenschaften. Unsere Trauringe werden aus 585er Palladium hergestellt. Im Vergleich zu 950er Palladium sind sie etwas dunkler und ähneln Edelstahl. Aufgrund der guten Metallmischung (Legierung) sind Trauringe aus Palladium hochwertiger als beispielsweise Weißgold Trauringe.

Trauringe aus Platin

Platin gewinnt in unserer heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Es ist im Vergleich zu Gold und Silber ein relativ junger Werkstoff, der erst seit wenigen Jahrzehnten für besondere Trauringe verwendet wird. Platin ist nur in wenigen Regionen der Welt zu finden, unter anderem in Russland und Südafrika, und ist somit sehr wertvoll. Platin ist vor Gold und nach Rhodium das wertvollste Edelmetall der Welt. Perfekt für die Hestellung von Trauringen. Dank seiner guten Verarbeitungsmöglichkeiten erlaubt Platin besonders ausgefallene Designs bei Trauringen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Einzigartig wie Ihre Liebe – Trauringe mit Steinbesatz

Haben Sie sich für ein Material entschieden? Trauringe aus Platin? Oder vielleicht doch lieber Eheringe mit einer ganz besonderen Ästhetik in einer gemeinsamen Verarbeitung von Weiß- und Rotgold? Nun gilt es nur noch zu entscheiden, ob und wie viele Brillantsteine das Zeichen Ihrer Liebe zieren sollen. Auch hierfür bieten wir für jeden Geschmack entweder besonders schlichte, filigrane Trauringe aus Weißgold mit nur einem kleinen Brillant oder breitere Trauringe aus Rotgold mit einem auffälligen Besatz sowie unzählige weitere Formen, Materialvarianten und Verzierungen an.

Legierungsinfo

Legierungen entstehen durch Zusammenschmelzen zweier oder mehrerer Metalle. Der Goldschmied arbeitet fast ausschließlich mit Legierungen. Keines der drei Edelmetalle (Gold, Silber, Platin) wird in reinem Zustand verarbeitet. Gold und Silber sind in reinem Zustand zu weich, Platin nicht weiß genug und müssen durch Legierungen mit anderen Metallen zur Verarbeitung geeigneter gemacht werden.
Der Goldschmied legiert z. B. Gold um seine Härte zu steigern, um durch Zusatz von günstigeren Metallen wie Silber und Kupfer eine größere Metallmenge zu erhalten und um Goldwaren zu erschwinglichen Preisen herstellen zu können. Außerdem um die verschiedenen Goldfarben zu erhalten.

Feingehaltsskala
24 Karat = 24 Karat Feingold = 1000/- Gold
18 Karat = 18 Karat Feingold + 6 Karat Zusatz = 750/- Gold
14 Karat = 14 Karat Feingold + 10 Karat Zusatz = 585/- Gold
8 Karat = 8 Karat Feingold + 16 Karat Zusatz = 333/- Gold

Informationen zu Herkunft und Eigenschaft

Gold/Feingold (Herkunft)
Entdeckt ca. 5000 v. Chr. war Gold schon in den alten Zeiten ein begehrter Handelsartikel. Funde in germanischen Gräbern und Ausgrabungen im Niltal beweisen, dass schon vor 4000 Jahren auch die Bearbeitung des Goldes in hoher Blüte stand. Im Mittelalter waren die Goldvorkommen der europäischen Länder bereits erschöpft. Nach der Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 waren es die Goldfunde in Mexiko, Peru und Brasilien, die den Spaniern unermesslichen Reichtum lieferten. 1848 wurden die Goldlager in Kalifornien, 1854 die in Australien, 1880 die in Südafrika und 1896 die in Klondyke an einem der Nebenflüsse des Yukon in Nordamerika entdeckt.

 

Gold/Feingold (Eigenschaften)
Das chemisch reine Gold bezeichnet man als Feingold. Es ist frei von allen anderen Metallen, wie Silber und Kupfer und lässt sich zu Blattgold (ca. 1 Mikrometer) auswalzen. Feingold hat eine hellgelbe Farbe, die sich an der Luft nicht verändert, da sich Feingold nicht mit dem Luftsauerstoff verbindet. Feingold ist das dehnbarste Metall. Weil es sehr weich und biegsam ist, wird es vor der Verarbeitung mit anderen Metallen gemischt (legiert). Durch Silberzusatz wird die Farbe heller, durch Kupferzusatz dunkler. Gold gibt es in den Farben Gelbgold, Rotgold, Weißgold, Grüngold, Rosé und Graugold.

 

 

Silber (Herkunft)
Auch das Silber gehört zu den Metallen, welche den Menschen schon in vorgeschichtlicher Zeit bekannt waren. Entdeckt wurde es ca. 4000 v. Chr. Die Ägypter holten es aus Nubien, die Phönizier, Karthager und Römer aus Spanien. Deutschland begann den Silberbergbau bei Goslar im Harz und bei Freiberg in Sachsen bereits im 10. Jahrhundert. Seit 1521 liefern Mexiko, Bolivien, Peru, Chile und Argentinien und seit 1860 die Gebirgsländer der Vereinigten Staaten riesige Silbermengen.

 

Silber (Eigenschaften)
Silber ist das Metall mit der weißesten Farbe. Da es wegen seiner Weichheit zur Verarbeitung eher schlecht geeignet ist, wird es mit Kupfer legiert. Silber gilt als bester thermischer und elektrischer Leiter und wird daher auch oft in den Bereichen Elektrotechnik, Zahnmedizin und sogar in der Fotografie eingesetzt. Aufgrund der bakteriziden Wirkungsweise findet Silber auch in der Medizin sein Einsatzgebiet.

 

Platin (Herkunft)
Im Mittelalter war Platin noch nicht bekannt. Erst um 1735 fanden es die Spanier in Form von kleinen Körnchen in den Goldseifen des Flusses Pinto in Kolumbien. Da man mit dem grauen Metall, das dem Feuer aufgrund des hohen Schmelzpunktes widerstand nicht viel anfangen konnte, nannten sie es Platina = Silberchen, eine verächtliche Verkleinerungsform für das spanische Plata = Silber.

 

Platin (Eigenschaften)
Platin ist ein sehr schweres Metall, es ist viel schwerer schmelzbar als Gold und Silber, denn sein Schmelzpunkt liegt bei 1774°C. Platin ist härter als Gold und Silber und außerordentlich zäh und gleichzeitig geschmeidig. Platin nimmt beim Polieren einen hohen Glanz an. Durch seine grauweiße Farbe, die man durch Zusatz von Palladium aufhellt, wirkt es besonders schön in Verbindung mit Brillanten.

 

Palladium (Herkunft)
Platin ist nie ganz rein, sondern kommt immer in Verbindung mit diesen fünf anderen Metallen vor: Palladium, Iridium, Rhodium, Osmium, Ruthenium. Das  silberweiße Metall Palladium ist steter Begleiter des Platins, wird aber auch als Nebenprodukt aus Gold-, Silber- und Nickelerzen gewonnen.

 

Palladium (Eigenschaften)
In der Goldschmiederei dient es als Ersatzmetall für das teurere Platin. Die Vorteile liegen auf der Hand. Es ist etwas heller als Platin, ist leichter, günstiger im Preis und nimmt beim Polieren auch einen hohen Glanz an. Dem Werkplatin ist meist ein kleiner Teil Palladium zulegiert, um die Platinfarbe heller zu machen. Auch das gute Weißgold besteht aus Gold und Palladium. Platin gilt darüber hinaus auch als Katalysator für chemische Zwecke und findet Einsatz bei Laborgeräten und in der Autoindustrie.

Steinarten

Brillant

Als Brillant wird ein Diamant benannt, der im Brillantschliff (mindestens 32 Facetten im Oberteil plus die Tafel und mindestens 24 Facetten im Unterteil) bearbeitet worden ist. Die Kurzbezeichnung Brillant ist nur für den Diamant zulässig, alle anderen brillantgeschliffenen Edelsteine müssen stets den Mineralnamen führen (z. B. Zirkon-Brillant/Zirkon im Brillantschliff).

Diamant

Der Diamant ist die kubische, kristallisierte Modifikation des Kohlenstoffs und ist der am meisten geschätzte Edelstein. Infolge seiner starken Lichtbrechung und Farbenzerstreuung funkelt er lebhaft. Die schönsten Steine sind wasserklar und durchsichtig, doch kommen auch blaue, gelbe, braune, grüne und schwarze Steine vor. Seine Schönheit erhält er erst durch seinen Schliff. Hauptsächlichste Schliffformen sind Brillant und Rose.

Schliffe

Facettenschliff

Beim Facettenschliff wird der Stein von einer größeren oder kleineren Zahl von geometrischen Flächen, meist Drei- und Vierecken begrenzt, die man Facetten nennt (Facette = Fläche).

Brillantschliff

Ein Brillant besteht aus Ober- und Unterteil, die an dem Rundist zusammenstoßen. Das Oberteil beträgt beim regulär geschliffenen Stein ein Drittel der ganzen Höhe. Beim vollkommenen Schliff (Dreifachgut) zeigt das Oberteil 32 und das Unterteil 24 Facetten. Diesen Schliff erhalten meist Steine in den Größen von 1/25 Karat aufwärts. Kleinere Steine von 1/16 – 1/40 Karat bekommen einen Schliff, bei dem das Oberteil 16 und auch das Unterteil 16 Facetten zeigt (Zweifachgut). Noch kleineren Steinen von 1/25 – 1/300 Karat gibt man den „Achtkantschliff“.

Baguetteschliff

Bei diesem Schliff, der auch Langkarree oder Senale genannt wird, erhält der Stein eine ganz schmale Rechtecksform.

Princessschliff

Ähnlich dem Brillantschliff ist auch der quadratische Princessschliff sehr hochwertig und facettenreich. Im Gegensatz zum Brillantschliff ist die Tafel (= oberste horizontale gerade Fläche) beim Princessschliff in quadratischer Form, beim Brillantschliff ist sie rund mit vielen Abstufungen.

Fantasyschliff

Hier lassen sich die Edelsteine in unterschiedliche Formen wie Herz, Wappen, Tonne, usw. schleifen.

Oberflächen

Sandgestrahlt/ sandmatt

Ein starkes Matt wird durch das Sandstrahlgebläse erzielt. Das sind Maschinen, in denen unter beständigem Drehen die Ringe dem Strahl von feinkörnigem Sand oder Quarz so lange ausgesetzt sind, bis eine matte Oberfläche erzeugt worden ist. Je feiner der Sand, desto feiner wird auch die Mattierung, und umgekehrt.

Mattiert/ seidenmatt

Während die durch das Schleifen geglättete Oberfläche beim Polieren glänzend wird, bewirkt das Mattieren ein Aufrauhen der glatten Fläche, so dass sie stumpf und matt wirkt. Entsprechend der angewandten Methode wird das Matt mehr oder weniger feinkörnig.

Eismatt

Bei der Oberflächenveredelung „Eismatt“ wird die Struktur mit Diamantfeilen, einem Diamantpad oder grobkörnigem Schleifpapier in kreisenden Bewegungen auf die Schmuckstücke aufgetragen. Es entsteht eine sichtbare, unstrukturierte Verkratzung die jedoch im Zusammenspiel mit polierten Oberflächen oder funkelnden Edelsteinen durchaus Ihren ganz besonderen Reiz hat.

Rhodinieren

Rhodium zeichnet sich durch hohe Korrosionsbeständigkeit und große Abriebfestigkeit aus. Mit dem galvanisch aufgebrachten hellweißen Rhodiumüberzug als Oberflächenbeschichtung wird z. B. Weißgold- und Platinschmuck aufgehellt und Silberschmuck gegen Anlaufen geschützt.

Poliert

Bei diesem wichtigen Arbeitsgang der Oberflächenbehandlung von Edelmetallgegenständen hängt die Qualität entscheidend von der Vorbehandlung ab. Nur wenn die Metalloberfläche durch das Schleifen einwandfrei geglättet worden ist, kann man eine makellose Politur erreichen.

Hammerschlag

Diese Oberflächenbehandlung erfolgt oft in liebevoller Handarbeit. Hierbei werden mit der abgerundeten Fläche eines Ziselierhammers viele kleine runde Vertiefungen in den Ring geschlagen. Ringe mit solch einer Oberfläche sind meist in poliertem Zustand vorzufinden. Hammerschlag dient als außergewöhnliches Zierelement.

Quermatt/ Längsmatt/ 45°-Schrägmatt

Bei dieser Art der Oberflächenveredelung wird dem Schmuckstück entweder mit einer abrasiven Faservliesmatte, mit einer Mattierbürste oder mit einer Maschine die individuelle Struktur gegeben. Quermatt ergibt viele kurze Linien (parallel vertikal über die Höhe des Ringes verteilt), Längsmatt ergibt lange Linien (parallel horizontal einmal um den Ring herum) und 45°-Schrägmatt lässt sich nach links und rechts ausrichten.

Platinieren

Diese galvanische Oberflächenbeschichtung kann auf vielen Metallen angewendet werden. Schmuckstücke werden aus folgenden Gründen platiniert: Die platinierte Schicht gibt dem Schmuckstück eine gräulichere Farbe, so dass es einem Vollkörper-Platin-Schmuckstück sehr ähnlich sieht. Das Edelmetall welches sich unter der Beschichtung befindet und aus dessen Großteil der Ring gefertigt wurde wird vor dem Anlaufen geschützt. Außerdem kann man mit diesem Verfahren Schmuckstücke, die einen Körper aus günstigerem Edelmetall besitzen edler aussehen lassen und somit aufwerten.

Fassungen

Krappenfassung/ Chatonfassung

In dieser Fassung sitzt der Stein hoch und wird von Metallstäbchen (Krappen) getragen. Der Goldschmied stellt den Chaton aus einer konischen Zarge her. Diese wird eingeteilt, von oben die Krappen ausgesägt, von unten die Spitzen eingefeilt und ein Fußring darunter gelötet. Um dem Stein eine gute Auflage zu geben, werden die Krappen inwendig am oberen Rande angestochen oder angefräst und der stehengebliebene Krappenteil über den Rundist des Steines gedrückt und gefeilt. Die Krappenfassung findet man häufig bei Solitärringen.

Anstechen

Beim Anstechen wird der Stein in das Bohrloch gesetzt und mit einem Stichel wird das Metall so gestaucht, dass Späne entstehen, die über den Stein reichen und ihn somit fixieren.

Verschnitt

(Siehe Anstechen). Die Fassart Verschnitt ist die Weiterentwicklung der Fassart Anstechen. Zusätzlich kommt beim Verschnitt noch ein Glanzrand außen um den Stein dazu. Steine können hierbei einzeln oder als Reihe gefasst werden.

Einreiben/ Anreiben

Der Stein wird in eine ebene Platte eingelassen und dadurch gehalten, dass die Kante des umgebenden Metalls ein Stückchen über die Rundiste (= Gürtel des geschliffenen Steins) gerieben wird. Die eingeriebene Fassung ist für kleine Steine besonders günstig, weil nur ein schmaler Metallrand über den Stein gelegt und wenig vom Stein verdeckt wird.

Einspannen

Runde oder eckige Steine werden in einen Ring eingespannt. Dazu kommen Sie in den Steinsitz, wo das Metall verdichtet wird. Dies hat zur Folge, dass der Stein nicht wackelt und fest im Ring sitzt.

Kanalfassung

(Siehe Einspannen) Kanalfassung ist die Weiterentwicklung der Fassart Einspannen. Bei der Kanalfassung werden mehrere Steine – Stein an Stein – aneinander gereiht.